Kritik zu Blind Wedding

Wir haben den aktuellen Kinofilm Blind Wedding für euch getestet. Natürlich werden wir euch wieder alles erzählen und keine Hand vor den Mund nehmen, soviel sei wie immer gesagt: Blind Wedding ist kein Hochglanz-Kino, sondern eher Popcornkino für einen langweiligen Abend.

Story:
Anderson (Jason Biggs) ist ein richtiger Pechvogel, nachdem er seine perfekte Frau Vanessa (Audra Blaser) getroffen hat und ihr einen Heiratsantrag macht, verstirbt sie auch schon an einem Herzstillstand. Nach langer Trauerzeit entschließt sich Anderson durch einen Tipp von seinem Freund Ted (Michael Weston) wieder eine Frau anzusprechen, das er so stürmisch ist und der erst angesprochenen sofort einen Heiratsantrag macht, damit hat selbst Ted nicht gerechnet. Die glückliche ist Katie (Isla Fisher) und die zu aller Verblüffung diesen lustig gemeinten Antrag sogar noch annimmt, eine komische und romantische Liebesbeziehung bahnt sich, durch die zwei Unbekannten ihren Weg.

Darsteller:
Wer kennt Jason Biggs nicht, den jungen Jimmbo aus American Pie, der seinen Freund mal gerne in warmen Apfelkuchen steckt. Genau dieser verkörpert Anderson, einen tollpatschigen und trotzdem coolen Typen, der nach einer harten Zeit wieder einmal etwas Liebe und Glück erlangen möchte. Ich persönlich sehe Jason Biggs sehr gerne, er ist urkomisch, manchmal einfach nur auf stupide Art und Weise, er unterhält jedoch. Für Popcornkino, wie es Blind Wedding nunmal ist, kann man mehr einfach nicht erwarten. Die Dialoge zwischen ihm und Katie, gespielt von Isla Fisher, wirken jedoch dumm aufgesetzt. Hätte man dem Film mehr Zeit gegeben und die Gespräche besser aufgebaut, hätte man einiges mehr an Pluspunkten erreichen können. Isla Fisher ist für mich zur Zeit die Love-Comedy Queen. Vor kurzem zu sehen in „Vielleicht, vielleicht auch nicht“, wo sie die grandiose April gespielt hat, ist sie nun ein bisschen abgesackt, was jedoch weniger schlimm ist. Sie überzeugt alleine durch ihre Präsenz und ist keine Vollblutschauspielerin wie eine Catherine Zeta Jones oder Penelope Cruz, dafür merkt man ihr den Spass an, den sie beim Filmdreh hat und das bedeutet mir als Filmfan viel. Leider konnten die beiden Schauspieler vieles nicht retten, was zu starken Verlust an Potential geführt hat.

Angesprochener Themenbereich:
Stellen Sie sich vor, sie gehen in ein Restaurant und machen der Frau, die sie am meisten anspricht, einen Heiratsantrag. Diese nimmt ihn an und man lernt sich langsam kennen, womöglich geht man etwas spazieren um sich vorzustellen und einander wichtige Dinge mitzuteilen, doch so nimmt alles seinen Lauf. Katie und Anderson geht es genauso, anfangs Fremd, entwickelt sich eine Bindung zwischen den Beiden die keiner für möglich gehalten hätte. Seien wir jedoch realistisch, das ist Filmwunschdenken, aber sehr romatisch.

Fazit:
Popcorn, wo ist mein Popcorn, ich brauch es passend zum Popcornkino. Bitte erwarten sie keinen Giganten der Liebeskomödien, richten Sie sich viel eher auf einen normal Durchschnittsfilm, der allerdings sehr gut für Unterhaltung sorgen kann. Für alle die mehr wollen, nämlich ein Film der ewig Eindruck hinterlässt, der soll sich bitte nach etwas anderem umschauen, ihm zu liebe.

5/10

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